Cookies: das sind doch diese kleinen leckeren Kekse mit den Schokostückchen drin. Die mag doch jeder! Das hat sich
zumindest KABU gedacht, bis ihm aufgefallen ist, dass Cookies gerade ziemlich beim Surfen im Internet stören.
Aber fangen wir mal ganz von vorne an:
Was sind denn Cookies überhaupt?
Das Wort „Cookie“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „Keks“ oder „Plätzchen“. Mit diesem Wort sind auch tatsächlich die richtigen Kekse gemeint. Vielleicht ist dir aber schon aufgefallen, dass du in letzter Zeit beim Surfen immer wieder aufgefordert wirst „Cookies“ von Internetseiten zu akzeptieren?!

Cookies im Internet
Der US-amerikanische Programmierer Lou Montulli erfand die „Cookie-Technik“ und nannte sie so.
Damit sind kleine Textdateien gemeint, die von den Internetseitenbetreibern auf deinem Gerät, mit dem du gerade surfst,
gespeichert werden. Wenn du dann das nächste Mal die gleiche Seite besuchst, wird diese Textdatei wieder ausgelesen und
die Seitenbetreiber wissen, welche Einstellungen du beim letzten Mal vorgenommen hast. Manche Internetseiten speichern
sich nur eine Erinnerung ab, um zu wissen, ob du sie schon einmal besucht hast. Andere Seiten speichern mehr und wollen
genau wissen, wer du bist und was du alles im Internet machst.
Damit du dir besser vorstellen kannst, was die Seitenbetreiber davon haben, ist hier ein Beispiel für dich:
Wenn du einen Online-Shop z.B. zum zweiten Mal besuchst und zuvor nach einem bestimmten Wasserspielzeug gesucht hast, können dir die Seitenbetreiber bei deinem nächsten Besuch ein ähnliches Spielzeug anzeigen, das dir auch gefallen könnte. Das ist so, weil sie sich mit den „Cookies“ gemerkt haben, was du bei deinem ersten Besuch gemacht hast. So versuchen sie dich beispielsweise zum Kaufen zu verlocken, obwohl du das gerade nicht vorhattest und verdienen Geld damit.

Cookies und deine Privatsphäre
Du solltest außerdem wissen, dass diese kleinen Textdateien eine Menge über dich und das, was du im Internet tust, verraten können. Nämlich dann, wenn jemand mit dem gleichen Nutzerprofil im Internet surft wie du. Auch ihm oder ihr werden dann nämlich Dinge angezeigt, für die du dich zuletzt interessiert hast. Diese Person kann so schnell herausfinden, was du gut findest und wonach du im Internet suchst.

Keine Angst vor Cookies
Vor Cookies muss man keine Angst haben, sie schaden weder dir noch deinem Gerät und haben nichts mit Viren oder Ähnlichem zu tun. Du solltest aber schon darüber Bescheid wissen, dass du Internetseiten Informationen über dich gibst und dich frei entscheiden, ob du das überhaupt möchtest.

Cookies verbieten
Wenn du nicht möchtest, dass Internetseiten kleine Textdateien auf deinem Gerät speichern, dann stelle das in deinem Internetbrowser unter „Einstellungen“ ein. Wie das geht, ist bei jedem Webbrowser unterschiedlich und findet sich meistens unter der Funktion „do-not-track“. In den Einstellungen kannst du die Cookies und den Verlauf auch wieder löschen.
Wenn du aber ganz sicher gehen möchtest, dann empfiehlt dir KABU vor allem Kinderseiten,
wie www.blindekuh.de, www.fragfinn.de oder www.klexikon.de. Diese Seiten benutzen auch Cookies, jedoch kannst du dir
hier sicher sein, dass kein Schabernack mit deinen Daten getrieben wird.
Was du nun alles über Cookies gelernt hast, kannst du im Quiz „Cookies – Krümel im Internet“ testen.
KABU wünscht dir viel Spaß dabei!
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