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Wie entstehen Tropfsteine?

Tropfsteine können wachsen, und das tun sie auch ständig.

Aber nur sehr langsam.

Ein Tropfstein braucht etwa 100 Jahre, um 1 Zentimeter zu wachsen. Ein Kind kann in einem Jahr bis zu 10 Zentimeter wachsen. Aber nicht alle Kinder wachsen gleich schnell. Genau wie Tropfsteine. Manche wachsen schnell und werden riesengroß. Und manche Tropfsteine gehen es langsam an und wachsen zehntausende Jahre gemütlich vor sich hin.

Tropfsteinhöhlen

Um zu wachsen, brauchen Tropfsteine sehr viel Zeit und vor allem Wasser. In so einer Höhle tropft es ja öfter mal von der Decke. Das ist das Grundwasser, das durch das Erdreich und das Gestein sickert. Im Wasser ist Kalk. Wenn das Wasser herunter tropft, bleibt ein bisschen von dem Kalk zurück an der Deckenhöhle. Jeder Tropfen, der hier herunter tropft, lässt ein bisschen Kalk zurück. So entsteht an dieser Stelle ein Tropfstein aus Kalk.

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Und am Boden?

Am Boden passiert das Gleiche: Der Kalk bleibt zurück, wird immer mehr, und ein Tropfstein wächst von unten nach oben. Die herabhängenden Tropfsteine heißen übrigens „Stalaktiten“, die aufsteigenden Tropfsteine nennt man „Stalagmiten“.

Wie kannst du dir das am besten merken?

Das große T in „StalakTiten“ sieht aus wie ein hängender Tropfstein, und das M in „StalagMiten“ erinnert an zwei Tropfsteine, die aus dem Boden wachsen.